Maqluba á la „Macht zusammen Bielefeld!“
Ein Kurzbericht vom Erfahrungsaustausch mit Freiwilligen vom Integrationsprojekt „Macht zusammen Bielefeld!“
Zwei Stunden sind nicht viel Zeit! Die kulinarischen Vorschläge aus der MZBI-WhatsApp-Gruppe waren aber einfach zu gut, um nicht gekocht zu werden. Herausforderung angenommen. Auf dem Speiseplan standen also Taboulé, türkische Gözeme – mit Spinat und Feta gefüllte Teigtaschen – und Maqluba, ein arabisches Reisgericht, welches geschichtet und später umgestürzt auf einer Platte serviert werden sollte.

Zur Umsetzung dieses kulinarischen Masterplans trafen sich die beiden ProjektreferentInnen, Tara Unkell und Daniel Weiß, am 22.9. in der Stadtteilküche Sieker mit elf Freiwilligen zum gemeinsamen Kochen und Austausch. Die ersten kamen und es wurde sofort in kleinen Teams Gemüse gewaschen, geschnitten, Kräuter gehackt, Teig ausgerollt, gewürzt und gebraten.
Der Plan war ambitioniert. Stress kam aber dank Schwarmintelligenz nicht auf. Stattdessen hielt der Spätnachmittag immer wieder Momente bereit, um sich angeregt und in verschiedenen Konstellationen auszutauschen.
Das Maqluba konnte erfolgreich auf die Platte gestürzt werden. Dies, die Gözeme und das Taboulé schmeckten wunderbar. In großer Runde wurde genossen und zum Abschluss noch Tipps zu kommenden spannenden Veranstaltungen rund um die Themen freiwilliges Engagement, Selbstfürsorge, Demokratie, Vielfalt und Teilhabe in Bielefeld geteilt.
„Ich möchte mich bei euch allen ganz herzlich für diesen schönen Tag bedanken und auch bei Daniel und Tara für die Organisation. ?“, schrieb später eine Teilnehmende. Das geben die ReferentInnen sehr gerne zurück.
Besonderer Dank gilt Christopher Pilz und Kathrin Hartlieb vom SKF – Sozialdienst katholischer Frauen e.V. – für die kostenfreie Bereitstellung der Räumlichkeiten!
Ein kleiner Nachtrag: Maqluba ist nicht nur ein Gericht, sondern hat auch eine kulturelle Bedeutung. Es steht symbolisch für Familie, Vielfalt und Zusammenhalt. Das war dem Verfasser des Berichts vorab nicht bewusst. Um so schöner und wie passend, dass die Gruppe sich für dieses Gericht entschieden hatte.






